nach dem fruehmorgendlichen besuch des taj's und dem danach wohlverdienten nickerchen machen wir uns auf den weg nach jaipur, der hauptstadt des staates rajasthan. nicht, dass sich viel aendern wuerde beim uebertritt von uttar pradesh nach rajasthan, ja nicht einmal, dass man dies auf irgendeine art wahrnehmen wuerde; noch immer kreuzen im sekundentakt vollbeladene 'national permit goods carrier' lastwagen unseren etwas klapprigen, wenn auch ganz komfortablen bus, und noch immer saeumen kuehe, alle moeglichen arten von verkaufsstaenden und natuerlich, jede menge inder die strassen. und doch belebt dieses rajasthan die fantasie mit all seinen ehemaligen und aktuellen, wenn auch in ihrer macht beschnittenen maharajas und maharanis, den ebenso imposanten wie praechtigen forts auf den huegeln, welche aus der kargen landschaft ragen und den geschichten von stolz, wuerde und unermesslichem reichtum..
und all das geht den beiden reisenden durch den kopf, waehrend sie im bus nach jaipur sitzen?
kaum. die hoffen nur, dass sie die fahrt ueberleben und der junge sich nicht uebergeben muss. wahrend sie die ursache fuer ihr ungemach beim bus und dessen fahrer sucht, denkt er eher an das tomaten-omelett, welches vor wenigen stunden verspiesen wurd. diese wird im dann tatsaechlich auch zum verhaengnis, gluecklicherweise jedoch erst im guesthouse der fuersorglichen frau und familie singh. der delhi-belly entleert sich glatt und, man koennte fast schreiben geschmeidig, und, ganz zum missfallen meinerseits, steigt das fieber an. wer weiss, was es denn alles so fuer selsame und weiss ich wie gefaehrliche krankheiten gibt und ich mir nun bestimmt gerade eine solche aufgelesen hab... doch, wie ich dem 'health in asia' buechlein entnehme, kann malaria, also meine groesste befuerchtung, erst fruehestens eine woche nach dem mueckenstich ausbrechen. und so lange sind wir nun beim besten willen noch nicht unterwegs.
nun, ich sehs ein, und die larisa unterstuezt mich darin sehr, ich bremse meinen wortfluss und kuerze ab: und so gesundet der david dann auch erstaunlich schnell wieder.
nun, ich sehs ein, und die larisa unterstuezt mich darin sehr, ich bremse meinen wortfluss und kuerze ab: und so gesundet der david dann auch erstaunlich schnell wieder.
jaipur ist fuer uns vorallem shoppen. und uebers ohr gehauen werden. und dann wieder shoppen. um, genau, einem findigen inder wieder auf den leim zu kriechen. und so geht das drei ganze tage lang. gar das anscheinend eindrueckliche fort amber muss der shoppingagenda weichen, den wind- und stadtpalast wuerdigen wir aus den augenwinkeln und auch die bekannten jaipuri-elephanten kommen uns nicht zu gesicht. doch so ganz ohne etwas ueber die indische kultur gelernt zu haben verlassen wir die stadt nicht; fragt uns etwas ueber's silber- oder schal (egal ob pashmina, silk, silk cotton, viskose, wool oder welcher faden auch immer dahinter steckt) business und wir stehen red und antwort. fuer ein kleines bakshish, versteht sich, man lernt ja so einiges von diesen indern.
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