in der frueh kam der zug in jaisalmer an und verschlafen stiegen wir aus. ein schnarchender inder hatte uns um den schlaf gebracht und so hatten wir nur ein bett vor augen, welches und noch ein wenig ruhen lassen wuerde. mit flotten tempo fuhr unsere rikshaw ins fort von jaisalmer und lud uns im hotel paradis aus. ein wunderschoens kleines hotel in einem alten haveli, romantische zimmerchen und ein balkon mit blick auf jaisalmer.
die hitze in diesem staedtchen war jedoch nicht ganz ohne (40 grad plus) und so bekundete ich schon beim ersten probeschlafen muehe den schlaf ueberhaupt zu finden. zum schluss brauchte ich dann nasse tuecher auf dem ganzen koerper um irgendwie auf eine normale temperatur abzukuehlen, doch wie sich spaeter herausstelle, war das nicht mein dampfkochtopfeffekt wie david fest meinte, sondern das fieber eines viruschen, dass ich mir irgendwo aufgelesen hatte. den tag verbrachten wir damit, das fort auszukunden, unsere kamelsafari fuer den naechsten tag zu reservieren und mit dem betrachten und kaufen von wandbehaengen und pashminas.
die kamelsafari wurde schliesslich ein unvergessliches und auch nachhaltiges erlebnis - die muskelschmerzen wirkten gute drei tage lang nach. zusammen mit vater und sohn, sowie drei kamelen brachen wir in die wueste auf, wo wir schliesslich bei einigen sandduenen kochen und uebernachten konnten. david's kamel, rocket, hatte letzten herbst ein rennen gewonnen, war aber heuer nicht mehr ganz so schnell unterwegs, so dass es immer ganz brav hinter den anderen beiden hertrottete. vielleicht war dies auch besser so, denn gewisse kamele haben ganz intensive verdauungen, deren geraeusche nicht zu ueberhoeren sind, der geruch aber auch nicht wegzuriechen :-)
Freitag, 18. April 2008
jaisalmer
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1 Kommentar:
hey liebe freireiser.
ich hoffe ihr habt den wirbelsturm ueber burma gut ueberstanden! denke an euch.
gruesse von fabian
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