Montag, 26. Mai 2008

burma (part III)

nun liegt es an mir, denn rest unserer burma reise zu blog zu bringen. ein keineswegs leichtes unterfangen, zumal der david, aus meiner sicht, stilistisch wie auch orthographisch und grammatikalisch einwandfrei textet und mir doch hin und wieder so einige patzer unterlaufen. wie dem auch sei, ich werde euch nun zu ende berichten, und so hoffe ich doch und auch ein wenig zu begeistern vermoegen.

in bagan, ja das war so ne sache. zunaechst muss festgehalten werden, dass wir die reise von yangon nach bagan im flugzeug angetreten haben, da wir ob der vielen horrorgeschichten in punkto burmesischer busfahrten (14 h fuer 220 km) so einiges gehoert hatten und diese deshalb auf einem vernueftigen minimum halten wollten. so entschlossen wir uns also den flieger zu nehmen. zur verfuegung standen drei airlines wovon eine schon wegen ihrer schlechten chronolgie aus dem rennen fiel. nach intensiven internet recherchen und auch einer priese mut entschieden wir uns fuer die yangon airways und mussten feststellen, dass unsere skepsis gaenzlich unnoetig war. die flieger waren in einem tadellosen zustand und auch der pilot lies keine wuensche offen. er gruesste uns froehlich als er ins cockpit ging und beim verlassen des fliegers winkte er uns von demselben herunter auf die fahrbahn. wir beide empfanden diese geste als vertrauen erweckend und waren auch sehr erfreute darueber, als wir ihn wieder als unseren flugkapitaen von mandaly nach yangon begruessen durften.

in bagan angekommen durften wir zunaescht grad mal die ungemeine hitze spueren, die diese region ende april zu bieten hat (40 grad +). trocken zwar, was david erfreute und den schwitzfluss ein wenig stoppte, aber zu heiss um in mir nicht wieder den dampfkochtopfeffekt hervor zu rufen. wir entschieden uns diskussionslos fuer ein AC zimmer; was die gewuenschte abkuehlung brachte, aber leider immer nur fuer ein paar stunden am tag, da die restlichen und das waren die meisten, von stromausfaellen dominiert waren. in diesen stunden blieb uns als einzige abkuehlung die dusche. eine nacht lang wurde sie, um nicht zu uebertreiben, im halbstunden takt genutzt.

aus kultureller sicht hingegen laesst bagan keinerlei wuensche offen und vermocht uns beide in seinen bann zu ziehen. ein deutscher, den wir am strand getroffen hatten meinte, er sei sich vorgekommen wie in einem science fiction film als er zum ersten mal auf eine pagode stieg und rund um sich herum tausende weitere pagoden in den himmel reichen sah. als wir dann ebenfalls unsere erste pagode bestiegen, sah ich diese aussage voll und ganz bestaetigt und irgendwie erinnerte mich das bild, dass sich mir bot an "lord of the rings". auch wenn dort keine einzige pagoden zu sehen ist. science fiction halt.

um die schoensten pagoden betrachten zu koennen und nicht bei 40 grad herumradeln zu muessen, liessen wir uns von einem horsecar herumkutschieren. und weil kulturell, wie schon zuvor einige male erwaehnt, nicht so sehr durchtrainiert, setzte uns dieser lange tag auch ein wenig zu. ich haette mich am naechsten tag mit nichtstun erholen koennen, doch den david den kitzelte es in den fingern und armen. und ich, ich konnte nicht nein sagen. wie wir den tag dann aber zubrachten, diese geschichte sei ihm ueberlassen...

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