wie zuvor schon erwaehnt fuehrte unsere reise weiter nach mandalay. auch hier stand uns wieder eine stundenlange busfahrt zuvor, doch zu viert gelang es uns dem bus auszuweichen und stattdessen mit dem taxi zu reisen. die details der reise erspar ich dem leser an dieser stelle. nicht viel neues, die strasse im selben zustand, obschon angeblich neu. nur vielleicht soviel; eine eigenschaft burmesischer vierraeder scheint der sog der abgase ins innere des wagens zu sein. und eben diese gase veraenderten die bewusstsseinszustaende der insassen auf seltsame art und weise. als wir nach 4 stunden fahrt eine mittagspause einlegten, liess sich zunaechst niemand was anmerken, bis mal einer ganz zurueckhaltend fragte, ob uns anderen auch so komisch schwindlig sei. ein einstimmiges kopfnicken folgte und um nicht noch mehr dieser abgase einzuatmen, hielt sich dann spaeter jeder ganz unauffaellig das t-shirt vor die nase, sobald es ein wenig bergauf ging oder der fahrer sonst irgendwie ein wenig zu streng auf's gaspedal gedrueckt hatte.
ueber mandaly gibts nichts ausserordentliches zu berichten. unser aufenthalt war vorallem durch den wirbelsturm bestimmt, dessen ausmasse uns ja erst hier richtig bewusst wurden. wir waren damit beschaeftigt, jede moegliche information zu erhalten, die botschaft zu kontaktieren und schnellst moeglich auch unsere eltern, um deren schreck nicht unnoetig in die laenge zu ziehen. am dienstag, also erst vier tage nach dem wirbelsturm war das internet erstmals wieder verfuegbar.
ansonsten haben wir einige pagoden besichtigt, gingen ueber eine mehr als 1 km lange holzbruecke auf stelzen, stiegen treppen, bis wir nicht mehr konnten und haben uns die symphatien der kellner des angeblich besten thailaendischen restaurants in ganz burma verdorben. wieso genau, das blieb uns verborgen. moeglicherweise schaetzen sie unser schweizerkartenspiel nicht so sehr, oder aber der zustupf am ende des abends war zu klein bemessen. wie dem auch sei. david hatte das essen so gut geschmeckt, dass wir uns trotz des unerfreulichen abgangs am ersten abend, zwei tage spaeter nochmals ins lokal wagten. diesmal ohne jasskarten und mit einem mindestens doppelt so grossen zustupf. und siehe da, die symphatien kehrten zurueck. zumindest auesserlich.
Dienstag, 27. Mai 2008
burma (part V)
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