vom dschungel ging's weiter ans meer, wo uns das tauch- und schnorchelparadies erwartete. pulau sipadan liegt ca. 40 km vom festland entfernt und wurde vor einigen jahren zu einem nationalpark erklaert, mit der folge, dass es auf der insel keine unterkuenfte mehr gibt und man sich entweder auf der etwas davor liegenden insel mabul oder aber in semporna einquartieren muss. wir haben bis auf eine nacht in semporna genaechtigt, einem fuer uns europaeer etwas duesteren staedtchen, welchem aber das emsige und bunte treiben der malayien etwas farbe zu verleihen vermochte.
nachdem wir uns von unseren dschungelstrapatzen erholt und unsere maegen mit kfc-nuggets reichlich gefuellt hatten (auch hier war die anzahl der jeweils bereits konsumierten nuggets mehr als umstritten), wagten wir uns mit maske und schnorchel bewaffnet unter die taucher und erkundeten von der wasseroberflaeche die gewaesser um pulau sipadan. und wahrlich, unsere erwartungen wurden bei weitem uebertroffen. meine erfahrungen in pulau perhentian verblassten geradezu, neben dieser farben- und artenvielfalt, die sich uns hier offenbarte. riesenschildkroeten wohin das auge reichte. sie schwammen neben uns, ueber uns, mit uns und unter uns; bunte fische, klein, gross, korallen, ein riff, welches 600 m in die tiefe reicht und hai, ja haie. diese doch eher stattlichen riffhaie vermochten david so zu begeistern, dass ich, wie auch die schlafende schildkroete, dich ich ihm waehrend mindestends fuenf minuten zu zeigen versuchte zu einem fata-morgana wurden :-). leider brach dann auch schon bald ein platzregen ueber uns herein, welcher das fata-morgana auswischte und uns zurueck in die realitaet warf. ich hoffte nur noch, dass unser boot uns in diesem stroemenden regen und dem ploetzlich einsetzenden wellengang noch finden wuerde. und auch eine kleine chinesin, die mit ihrer leuchtenden schwimmweste wie eine boye auf der wasseroberflaeche trieb konnte ihr glueck auch kaum fassen, als das boot sich naeherte.
abgerundet wurde unser unvergessliches erlebnis auf sipadan von einer etwas ernuechternderen unterkunft auf mabul welche kaum erwaehnenswert ist. was uns jedoch beeindruckt hat, war das selbstgebastelte schlagzeug der staff-mitglieder. die hatten sich mit plastiktonnen und verrosteten metallplatten ein nahezu perfekt funktionierendes schlagzeug zusammengebastelt und uns am abend begleitet von gitarre und gesang eine kleine vorfuehrung geliefert.
den letzten tag in semporna verbrachten wir dann damit, auf unsere badehosen zu warten, welche wir am tag zuvor in mabul vergessen hatten. .... und tatsaechlich, sie kamen mit dem schiff, in plastik verpackt, der gestank unertraeglich.
Samstag, 14. Juni 2008
semporna / pulau sipadan 31.5.08 - 5.6.08
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